19. Mai 2024
In dieser Welt ringt man stets darum, noch mehr zu sein und noch mehr zu können. Es ist nie genug. Aber im Segen fühlst Du Dich völlig sicher und in Frieden, im Segen ist Dein Dasein allein schon genug. Und dann weißt Du, dass auch für Gott Dein Dasein genug ist. Und mit der Zeit begreifst Du, dass Du auf geheimnisvolle Weise gelernt hast, Dich durch seine Augen zu sehen. Von Angesicht zu Angesicht. Und dass einmal gesegnet worden zu sein heißt, für immer gesegnet zu sein.
12. Mai 2024
Die Welt braucht Deinen Segen! Deshalb möchte ich auch die sieben verbleibenden Punkte anführen, um Dir die sanfte Kunst des Segnens ans Herz zu legen. "Zu segnen bedeutet, die allgegenwärtige universale Schönheit anzuerkennen, die dem materiellen Auge verborgen bleibt. Es bedeutet, das Gesetz der Anziehung zu aktivieren, das aus den entferntesten Winkeln des Universums genau das, was Du erleben und woran Du Dich erfreuen sollst, in Dein Leben bringt..."
05. Mai 2024
Gerne möchte ich mit Dir heute die ersten fünf Punkte teilen, die Pierre Pradervand als „Die sanfte Kunst des Segnens“ beschrieben hat. Mögen sie Dich inspirieren, für diese Welt ein Segen zu sein. Denn, wie er schreibt: "Zu segnen bedeutet, sich ohne Bedingungen und aus dem tiefsten Winkel Deines Herzens heraus grenzenlos Gutes für andere und für Ereignisse zu wünschen. Es bedeutet, das, was immer ein Geschenk des Schöpfers ist, zu heiligen, zu verehren, voller Staunen zu betrachten."
28. April 2024
Als der Schweizer Autor Pierre Pradervand jeglichen Groll ablegte und begann, seine "Verfolger" sowie Menschen auf der Straße, im Bus oder in einer Warteschlange innerlich und still zu segnen, stellte er fest, dass das Segnen nicht nur eine der wirksamsten Methoden war, um im spirituellen Gleichgewicht zu bleiben, sondern auch half, die Gedanken frei von Negativität, Urteil und Kritik zu halten. Die sanfte Kunst des Segnens wurde zu seiner größten Lebensfreude.
21. April 2024
Die letzte Woche zitierte Weisheit bedeutet nicht, dass Du Deine Mitmenschen morgens auf dem Weg zur Arbeit mit den Worten „ich liebe euch“ irritieren brauchst. Es geht vielmehr um die innere Einstellung, wie Du den Geschöpfen dieser - Deiner - Welt begegnen möchtest. Der Gedanke, dass wir alle Brüder und Schwestern sind, möge diese Einstellung in Dir fördern. Der Philosoph und Autor Emmanuel Levinas hat dies so ausgedrückt: "Der eigentliche Status des Menschen impliziert die Brüderlichkeit"
14. April 2024
Vom bulgarischen Philosophen, Psychologen und geistigen Meister Omraam Mikhaël Aïvanhov (1900-1986) stammt diese mutige Weisheit zur Liebe: "Lieben ist das größte Geheimnis, die wirksamste Methode. Wenn ihr morgens aus dem Haus geht, so denkt daran, alle Geschöpfe in der ganzen Welt zu begrüßen. Sagt ihnen: „Ich liebe euch, ich liebe euch…“ und geht dann zur Arbeit. Ihr fühlt euch den ganzen Tag glücklich und erfreut, der Kontakt zu anderen wird leichter..."
07. April 2024
Über die im letzen Brief erwähnten Symbole hinaus begegnen uns immer wieder Menschen, die ihre Unsterblichkeit in Nahtoderfahrungen erlebt haben. Es sind Erfahrungen eines bewussten Seins ohne physischen Körper. Die Betroffenen berichten über Gefühle von Liebe, Frieden, Geborgenheit und Schmerzlosigkeit. Sie erkennen, dass ihre Mitmenschen nur mir den Augen des Körpers sehen. Sie selbst betrachten sich als so lebendig, wie nur je. Osten kann uns also derzeit ereilen und uns die Augen öffnen.
31. März 2024
Die Welt besteht aus lauter Symbolen für Kommen und Gehen. Sie sollen den Menschen angesichts seiner Sterblichkeit trösten. Wir finden diese Symbole in vielen Bildern: Im Lauf der Gezeiten, in den Sternbildern, die mit den Jahreszeiten kommen und gehen, im Jahresumlauf der Sonne und im Mond. Diese Symbole sollen dem Menschen versichern: Deine Unsterblichkeit ist kein sinnloser Glaube, sondern der tragende Grund deiner Existenz. Dies verinnerlicht, könnten wir wahrlich sagen: Frohe Ostern!
24. März 2024
Es gibt einen Weg, den paar Jahren, die wir in diesem Leben verbringen, wahren Sinn zu geben. Indem wir lernen, zu lieben. Andere Menschen, andere Lebewesen, uns selbst. Indem wir der Welt Liebe und Güte schenken. Dann wird unser Leben sinnvoll und erfüllend. Dann wirst Du ein Segen. Das ist der Hintergrund, der Deinem Leben die Dimension des Unendlichen, des Unsterblichen erschließt. Khalil Gibran drückte es so aus: "Die Ewigkeit bewahrt nur die Liebe, weil sie von gleicher Natur ist."
17. März 2024
Die im letzten Brief thematisierte Stimme Deines Gewissens ist keine ermahnende, sondern eine ermutigende. Sie macht Dich nicht klein, sondern bedeutungsvoll. Sie geht weit über den Sinn hinaus, den Dir die Welt zugesprochen hat. Sie verlangt keinen Gehorsam gegenüber den Gesetzen dieser Welt - jener Form des Gehorsams, welche die Menschheit in die größten Katastrophen geführt hat. Sie lädt Dich vielmehr ein, auf den in Dir verborgenen, Dir eigenen Sinn zu horchen und ihm zu „ge-horchen“.

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