I have a dream… Das soll heute nicht nur der Titel einer berühmt gewordenen Rede des amerikanischen Baptistenpastors und Bürgerrechtlers Martin Luther King sowie eines Liedes der schwedischen Popgruppe ABBA sein. Sondern die Einladung, selbst zu träumen. Denn mit einem Traum fängt alles an.
Einen solchen Traum, der plötzlich in mein Leben platzte, möchte ich die kommenden drei Wochen Wirklichkeit werden lassen.
Und so sage ich - in Anlehnung an Hape Kerkelings berühmten Reisebericht vom spanischen Jakobsweg „Ich bin dann mal weg“
265km, 11.100m Aufstieg bis auf 2.600m über Meer sowie 10.300m Abstieg sollen es werden. Die Route folgt dem Bündner Jakobsweg und führt einmal quer durch meinen Schweizer Heimatkanton.
Natürlich möchte ich Dich ab der kommenden Woche mit ein paar Eindrücken in meine Traumwelt entführen.
Für heute bleibe ich bei der Einladung, selbst zu träumen. Mit einem Text von Susanne Niemeyer:
Am Anfang träumte Gott vom Licht
und es wurde hell
und das Licht träumte vom Dunkel
und es wurde Nacht
und die Nacht träumte
und es wurden Käuzchen und Eulen
und die Eulen träumten
und es wurden Mäuse
und die Mäuse träumten
und es wurden Scheunen voll Korn
und das Korn träumte
und es wurde Brot
und das Brot träumte
und es wurde ein Geschmack auf der Zunge
den nannten wir Sehnsucht
und die Sehnsucht träumt
was noch möglich ist.
Mit einem Traum fängt alles an.
