Vielleicht ist das Leben wie ein langer Traum, den die Seele träumt, um sich selbst zu erfahren: Als reines Bewusstsein.
Elisabeth Kübler-Ross meinte:
Leid ist nicht das Gegenteil von Liebe. Es ist ein Weg, auf dem die Liebe sich selbst erkennt.
Jedes Leben ist ein Experiment Gottes, sich selbst durch uns zu erfahren.
Dieses Bild war für sie keine Metapher, sondern eine Beschreibung des kosmischen Prinzips. Das Universum ist Bewusstsein, das sich in endlosen Formen erfährt. Du bist die Form, durch die es sich erkennt!
Ihre Arbeit führte sie zu einer Erkenntnis, die sowohl tröstlich als auch revolutionär war:
Wir sind nicht hier, um Leid zu vermeiden, sondern um es zu verwandeln. Damit der Kreislauf der Wiederholungen enden kann.
Jedes Mal, wenn wir Mitgefühl wählen, wo früher Wut war, erweitern wir das Bewusstsein des Ganzen. Und das ist, was sie am Ende ihres Lebens lehrte: Das alles, was wir erleben, Teil eines göttlichen Experiments in Liebe ist.
Der Schmerz ist die Brücke, über die wir zum Licht gelangen. Der Verlust ist das Tor, durch das wir zur Ganzheit zurückkehren. Und der Tod ist nur der Moment, in dem wir erkennen, dass wir nie getrennt waren.
In ihrem letzten Vortrag sagte sie:
Wenn du verstehst, dass du deine schwierigsten Erfahrungen selbst gewählt hast, hörst du auf, das Leben zu fürchten. Du beginnst es zu lieben - mit allem, was dazugehört.
Diese Worte fassen ihr Lebenswerk zusammen, denn Elisabeth Kübler-Ross ergründete nicht nur, was nach dem Tod geschieht, sondern auch, warum das Leben selbst heilig ist.
Es ist der Weg der Seele durch Dunkelheit und Licht, durch Schmerz und Freude. Immer mit dem Ziel, sich zu erinnern, dass sie selbst Liebe ist.
Und jede Seele, egal wie schwer ihr Weg scheint, findet am Ende nach Hause.
Nicht trotz des Leids, sondern durch es.
